Europäische Werte sind unverkäuflich

Auf den ersten Blick ist nichts einzuwenden gegen ein Freihandelsabkommen mit den USA. Schließlich ist es doch erfreulich zu sehen, dass die Amerikaner ihre Zukunft auch auf dem alten Kontinent noch sehen und nicht ihren Blick komplett Richtung Asien werfen. Doch wenn es einem gelingt, an die Unterlagen zu kommen, die derzeit verhandelt werden, stellen sich viele Fragen. Liberalisierung der Wirtschaft, das ist das erklärte Ziel. Doch darf diese Liberalisierung so weit gehen, dass am Ende auch die Europas Werte zum Verkauf stehen?

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„Heidiland“ – wie Heidis Heimat mit ihrem literarischen Aushängeschild umgeht

Im Rheintal in der Ostschweiz wird – wo es geht – versucht, ein Geschäft mit Heidi zu machen. Schließlich spielt die Geschichte in der Region um Maienfeld, wo sie Johanna Spyri im 19. Jahrhundert auch geschrieben hatte. Von Hotels bis zum Süßgebäck – alles trägt den Namen „Heidi“ – mit Erfolg: Touristen kommen zuhauf, anscheinend weil sie in ihrer Kindheit die Fernsehserie Heidi geliebt hatten. Auch die Gemeinden würden gerne einen Anteil vom Heidiboom abbekommen und gründeten vor fünfzehn Jahren die „Ferienregion Heidiland„, die entsprechendes Marketing betreiben soll. Welchen Erfolg sie damit hatten, zeigen wir mit meinem Fernsehbeitrag demnächst im Euroblick im Bayerischen Fernsehen.

Gibt es facebook auch als Open-Source-Version?

Was mich lange davon abgehalten hat, mich auf facebook oder Google+ aktiv zu beteiligen, war einfach die Vorstellung, dass ich es Mark Zuckerberg und Larry Page nicht gönnen möchte, mit mir noch eine neue Einnahmequelle zu bekommen, mit der sie noch reicher würden als sie eh schon sind. ‚Nicht mit mir!′, dachte ich. Jetzt bin ich dennoch dabei, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass sich daran eines Tages was ändern wird …
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Kroatien gehört in die EU

Wer zur Zeit die deutschen Medien verfolgt, könnte sich fragen, ob die Kolleginnen und Kollegen überhaupt über die nötige Fachkompetenz verfügen, um über den EU-Beitritt Kroatiens entsprechend zu urteilen: Dieser wird als „nächster Fehler“ bezeichnet, „das nächste Milliarden-Grab„, schon wieder ein „Krisenfall“, den wir uns freiwillig aufbürden. Das Ganze entspricht sicherlich der gegenwärtigen Stimmung in Deutschland. Doch von der dürfen wir uns nicht blenden lassen.

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